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Transfer X Summit

Transfer X Summit

Am Donnerstag 09.06.2022 fand der Transfer X Summit von startup.niedersachsen und dem Innovationsnetzwerk Niedersachsen statt. Curtis vom Team von werra-meissner.DIGIATL hatte die Möglichkeit als einer der wenigen Nicht-Niedersachsen an der Veranstaltung teilzunehmen.

Wichtigste Erkenntnisse

Hier sind seine wichtigsten Erkenntnisse, auch für die Regionen abseits der großen Uni-Städte, sind:

  1. An Universitäten und Hochschulen herrscht eine Aufbruch-Dynamik. Bisher beschäftigen sich zwar lediglich 1% der Beschäftigten mit dem Thema Technologietransfer, aber es lässt sich ein Wandel feststellen. Gerade neue, innovative Veranstaltungsformate bringen die richtigen Personen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und fördern die Sensibilisierung für den Technologietransfer.
  2. Angebot- und Nachfrageseite haben die Seiten gewechselt. Brauchten früher Wissenschaftler, Spin Offs und Start Ups die Unterstützung beim Zugang zur Wirtschaft, ist es heute meist anders herum.
    Viele Unternehmen brauchen Innovationen von außen um den Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern. Hier helfen Transfergesellschaften bei der Vermittlung.
  3. An dem Thema Start Ups kommt auch die Wissenschaft nicht vorbei. Start Ups sind cool, schnell und innovativ. Viele neue Informationsformate richten sich an Gründungswillige und Ausgründungen.
    Wichtig ist, dass dabei der klassische Technologietransfer nicht zu kurz kommen darf. Nicht jeder will gründen und nicht jede Innovation bedarf eines neuen Unternehmens. Vielmehr geht es um die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten.
  4. Wir müssen Anfangen an unsere Ideen zu glauben. An den Top-Universitäten im Silicon Valley streben ca. 30% der Studierenden eine Ausgründung nach dem Studium an. Das Thema Entrepreneurship ist allgegenwärtig. In Deutschland ist die TU München Spitzenreiter was Gründungen unter den Studierenden angeht. Dennoch: Die traurige Quote liegt bei 0,1%.

Rolle des Werra-Meißner-Lab

Wir, hier im ländlichen Raum sind auch von all diesen Themen betroffen, haben aber zusätzlich die Herausforderung die motivierten Köpfe erstmal in unsere Region zu locken. Gar nicht so einfach. Mit dem Werra-Meißner-Lab wollen wir diesen Zustand ändern:

  1. – Das Werra-Meißner-Lab steht allen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Verwaltung und Gesellschaft offen. Wir bauen Barrieren ab, fördern das Kennenlernen von Technologien und Digitalisierung, setzen diese sinnstiftend ein und machen Lust auf mehr. Für den Transfer aus der Wissenschaft arbeiten wir bereits jetzt mit zwei Hochschulen zusammen, profitieren von der Begleitforschung und arbeiten bereits an ersten Pilotprojekten.
  2. – Wir wollen mit neuen Formaten die nachhaltige Vernetzung fördern. Aber nicht nur im Werra-Meißner-Kreis sondern auch darüber hinaus. Genau dafür sind auch Veranstaltungen, wie der Transfer X Summit wichtig – hier trifft man Akteure, die vor der gleichen Herausforderung stehen. Das sind neue Partner für uns und alle Beteiligten im Werra-Meißner-Kreis.
  3. – Auch wir sind begeistert von Start Ups. Im Schnitt schafft ein Start Up 10 Arbeitsplätze und setzt neue Impulse. Daher steht das Lab auch Start Up zur Verfügung. Egal ob Pitch, Seminarräumen für die Erstellung des Geschäftsmodells oder Test neuer Technologien. Gleiches gilt aber auch für die etablierten Akteure. Neugierig bleiben, auszuprobieren, sich neu zu erfinden und vom Netzwerk des Werra-Meißner-Labs profitieren.
  4. – Wir wollen mit dem Werra-Meißner-Lab proaktiv die digitale Transformation im Landkreis mitgestalten. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir neue Projekte und Initiativen ausgestalten. Dabei unterstützen wir mit unserer Ausstattung und unserem Netzwerk.

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